Selbstreflektion / Buchempfehlung : „Almost Amish“ – oder wie ich mich doch für einen Picknick-Tisch im Garten entschiedenen habe und das französische Sesselchen seufzend verschmähte.

Nachhaltigkeit wie bei dem Amish. Uromas Sessel habe ich nun reaktiviert und er passt sich ganz gut an.

Nachhaltigkeit wie bei dem Amish. Uromas Sessel habe ich nun reaktiviert und er passt sich ganz gut an.

Mein Buchtipp fürs Frühjahr: Mehr für die Gemeinschaft - fürs lebenswerte Miteinander

Mein Buchtipp fürs Frühjahr: Mehr für die Gemeinschaft – fürs lebenswerte Miteinander

Krank sein ist ja zunächst einmal öde. Noch schlimmer wird es dann im Urlaub. Und dann noch so ein Urlaub, auf den man sich seit 4 Jahren freut: Skifahren in den Alpen.

Was soll ich sagen, der Urlaubsaufenthalt begann und endete in der Horizontalen und ob der langen Tage hatte ich viel Zeit für ein Buch, dass meine Freundin Natalie mir just vor dem Urlaub geliehen hatte:

AMISH für Anfänger – von Nancy Sleeth.

Das feine französische Sesselchen hatte es mir angetan. Es nennt sich Chauffeuse und würde herzallerliebst in mein Wohnzimmer passen. Eigentlich wollte ich es mir von meinem Ersparten kaufen. Aber dann kam das Buch dazwischen und nun seufze ich schon noch ein paar mal – aber bin doch froh, mich umentschieden zu haben.

Nancy Sleeth hat sich mit dem Lebensstil und der Lebensphilosophie der Amish-People in den USA beschäftigt. Diese christlich-religiöse Minderheit verzichtet im großen und ganzen auf eine angepasste amerikanische Lebensart und sie leben so, wie vor 100 Jahren. Einige haben zumindest noch Strom, andere verzichten völlig auf diese „abhängigmachenden Hilfsmittel“.

Der Lebensgedanke ist eigentlich alt und doch hoch aktuell: LEBE LIEBER REGIONAL – EINFACH UND GUT – und somit UMWELTFREUNDLICH und NACHHALTIG. Mit der Schöpfung soll respektvoll umgegangen werden.

Gekauft und angeschafft wird, was auch wirklich nur gebraucht wird und am besten noch der Allgemeinheit dient, bzw. weitervererbt werden kann. Wie zum Beispiel: Holzspielzeug, Werkzeuge, Kutschen, Tischwäsche…
Somit ist fast alles, was – meist in der Nachbarschaft – hergestellt wird von hoher Qualität und Beständigkeit. Verschwendung kennen die Amish nicht. Dafür Großzügigkeit: Man tauscht und teilt untereinander Geräte, Werkzeuge, Arbeitskraft ohne aufzurechnen. Denn irgendwann ist man dann wieder selber an der Reihe zu empfangen und zu ernten.

Wichtig ist auch der Gedanke der Familie, der Gemeinschaft. Man gehört zusammen, man steht für einander ein, man fühlt sich in Leid und Freud verbunden. Was mich besonderes auch ansprach, ist das eigentlich völlig normale:
MAN BESUCHT SICH GEGENSEITIG – UM NEUIGKEITEN UND/ODER HERZENSANGELEGENHEITEN AUSZUTAUSCHEN.

Internet, Handy, Telefon. Die vielen Zeitfresser lassen uns häufig zu kurzkommen im persönlichen Kontakt miteinander. AUCH in der Nachbarschaft, dort an den Platz wo man hingepflanzt wurde, wo man wirkt, lebt, liebt, leidet und sich freut.

Und das war mein Ansatz im Gartenbereich, wo viele Spaziergänger aus dem Dorf oder auch Wanderer vorbeikommen, eine Pausen- und Quatschzone fürs alltägliche Miteinander und einen netten Austauschort zu schaffen. Schlicht – aber einladend und offen. Dazu wünsche ich mir noch ein Schaukelgerüst für die Kleinen und einen Gartenschrank für Getränke und Gläser. Damit man immer direkt ein Stück Gastfreundschaft parat hat – ganz wie bei den Amish.
Und somit flog das Sesselchen für mich erst einmal von der Wunschliste. Vielleicht taucht es ja zu einem runden Geburtstag wieder einmal auf… wieso auch nicht.

Jetzt überlege ich mir erst einmal, wo und wie ich den Picknick-Tisch kaufe: CO2-freundlich im Holzfachmarkt des Nachbarstädtchens oder bei einem Einzelkämpfer aus der Mark Brandenburg, der jedoch bis zu mir ins Rheinland tuckern müsste… mmmmh. Schlüssig bin ich mir noch nicht. Habt Ihr eine Idee??

Das Buch bietet noch mehrere Ansätze, die man praktisch direkt in den Alltag importieren kann. Angefangen von günstigen Rezepten für viele Gäste für Tipps zur aktiven Nachbarschaftshilfe, zur Entrümplung von vollen Garagen, Tipps bei leeren Portomonnaies etc. Es liest sich leicht und na klar, alles ist nie für einen selbst, aber es macht Spaß zu entdecken, wo man bei sich anfangen könnte. Mal abgesehen davon, dass es eben vorrangig für Amerikaner geschrieben wurde und somit prinzipiell einiges für uns komisch klingt, bin ich jedenfalls dabei noch überlegter zu kaufen und zu handeln. Auch wenn ich NIE eine Amish-Lady sein werde, viele gute Grundideen sind aber mehr als nur überlegenswert.

Nun blicke ich einer schönen Frühlings- und Sommerzeit entgegen mit vielen kurzen oder langen persönlichen Gesprächen im Garten.

Liebe Frühlingsgrüße von Anna.

PS.
Bitte vergesst nicht, Bücher NICHT im Internet, sondern bei Eurer Buchhandlung um die Ecke zu beziehen. Da könnt Ihr es auch am nächsten Tag direkt abholen. Wirklich – ist auch C02-freundlicher!

Amish für Anfänger – Nancy Sleeth, 2013 im SCM Hänssler; 222 S., 14.95 EUR

Für die, die lieber in Englisch lesen: Almost Amish, 2011 ,Tyndale House Publishers

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Völlig (fa)Moos – eine kleine Herbsteingebung: Meine kleine Wichtelwelt vor der Tür

Wer mag der Herrscher von diesem Häuschen sein? Wohl ein kleiner Wicht aus dem Vogelreich.

Wer mag der Herrscher von diesem Häuschen sein? Wohl ein kleiner Wicht aus dem Vogelreich.

Das graue Novemberwetter mag ich nicht. Raus an die frische Luft tut aber trotzdem gut. Und so haben mein kleiner Ju (3 Jahre) und ich einen Waldspaziergang genutzt, um etwas Immergrünes zu suchen und uns eine kleine Wichtelwelt zu gestalten.

Das Moos findet man jetzt immer noch gut grün in vielen Arten im Wald. Dazu haben wir dann noch die letzten Eicheln, Kastanien, Tannenzapfen und kleine Hölzer gesammelt. Die Wurzelkinder haben wir gespielt. Mitgenommen hatten wir einen Eimer für die kleinen Teile und einen Weidenkorb für die Moosteile.

keine feine  Mooswelt

hier ist die Welt noch in Ordnung…

Am Haus haben wir dann noch kleine Splitt-Steine eingesammelt für die Wege, kleine Häuschen aus dem Keller hochgeholt und noch für etwas Kerzenlicht gesorgt.

Vielleicht gefällt es ja auch Euch so eine kleine Herbstdeko auf der Fensterbank, vor der Tür auf der Terasse oder dem Balkon zu gestalten. Es macht Klein und Groß Spaß – und kostet nicht viel Geld, nur etwas Zeit und ein wenig Phantasie.

Außerdem können auch weniger Begabte etwas Schönes mit den Händen schaffen (ohne Stricken, Nähen oder Häkeln zu können zu müssen 🙂   ) – zu denen ich mich auch zählen muss.

Kleine Lichter leuchten und strahlen Behaglichkeit aus für große und kleine Heimkehrer

Kleine Lichter leuchten und strahlen Behaglichkeit aus für große und kleine Heimkehrer

Es freut Gäste sowie ständige Bewohner, diese kleine Mooswelt und wenn dann der Advent kommt, wird weihnachtlich nachgeschmückt….

Ein gedeckter Tisch der besonderen Art: Die Wichtelwelt ist (fa)Moos!

Ein gedeckter Tisch der besonderen Art: Die Wichtelwelt ist (fa)Moos!

Ohne Moos nix los! Dank der milden Witterung findet man davon noch reichlich im Wald - satt und grün.

Ohne Moos nix los! Dank der milden Witterung findet man davon noch reichlich im Wald – satt und grün.

Ganz leicht und sehr schnell mürbe zu kriegen: Apfeltarte Speculoos mit halbflüssiger Sahne… mmmh

Im November macht man es sich am Besten schön mit Familie und Freunden gemütlich. Wenn an der Tür schon einladende Lichter stehen, kommt man um so lieber....

Im November macht man es sich am Besten schön mit Familie und Freunden gemütlich. Wenn an der Tür schon einladende Lichter stehen, kommt man um so lieber….

Kleine Freude neulich im Supermarkt: ich traute meinen Augen nicht: ENDLICH gibt es ihn auch in Deutschland fertig zum Backen zu kaufen: MÜRBETEIG aus dem Kühlregal.  Jahrelang habe ich meine Freunde in Frankreich, in Belgien und in der Schweiz um diesen nützlichen Haushaltsbeschleuniger beneidet.

Den Teig kann man süß oder auch herzhaft bestücken – schmeckt und gelingt immer und erspart viel Gematsche, Zeit und manchmal auch Nerven.

Ich teile mein Glück mit Euch und geb Euch kurz meinen Tipp „Apfeltarte für unerwartete Gäste im Herbst“:

  • 1 Rolle Mürbeteig auf einem Backblech ausrollen und mit einer Gabel kreuz und quer Löcher pieksen
  • den Boden leicht mit braunem Rohrzucker (zur Not auch anderen Zucker) bestreuen
  • darauf dann geschälte dünne (naja!) Äpfelscheiben in schönen (ebenfalls naja!) dichten Reihen aufstellen
  • das volle Blech mit Spekulatius-Gewürz oder Lebekuchengewürz oder Zimt für eine besondere Note bestreuen
  • dann noch einmal braunen Rohrzucker al gusto (für eine karamellige Kruste sollte es nicht so sparsam sein)
  • das Werk in den Ofen bei 175 Grad  Ober-/Unterhitze ca. 30 Min. backen lassen, ggf. noch etwas Zeit nachschießen, das sieht man an dem Teig, ganz leicht getönt sollte er sein
leckere ungespritzte Äpfel aus der Nachbarschaft - jedoch ganz ohne Fleiß auch hier keinen Preis

leckere ungespritzte Äpfel aus der Nachbarschaft – jedoch ganz ohne Fleiß auch hier keinen Preis

Sahne leicht schlagen, so dass sie halb flüssig bleibt, also ein schön cremiges Mousse mit der noch warmen Tarte servieren!

Mmmmh – wirklich lecker und einfach. Kleine Kinderhände sind gerne fleißig bereit den Teig zu belegen und zu bestreuen und haben so stolz „mitgebacken“.

Gestern haben wir wieder so ad hoc einen Sonntagskuchen „hergestellt“.  Gelingt wirklich ohne Stress.

 

Guten Appetit!

Guten Appetit!

Was macht eigentlich meine selbstverordnete „Kleiderdiät?“

Der Winter kommt bald: Grund genug noch einmal die Winterkleidung zu sondieren.

Der Winter kommt bald: Grund genug noch einmal die Winterkleidung zu sondieren.

Na klar, war nur eine Schnapsidee? Falsch gedacht. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich bin nicht untätig gewesen.

Hier das Resultat:

  1. mehrere Sommer-Kleidertüten gepackt (Beweis-Foto)
  2. 4 Paar Schuhe und 1 Paar Stiefel aussortiert (zugegeben, könnte etwas mehr werden)
  3. zwei Tüten Winterware bei der Umräumaktion Sommer / Winter aussortiert (Beweis-Foto)
  4. ein großer Teil der Kleidung wurde bereits in Rumänien verteilt
  5. ich war im September 2013 auf dem Flohmarkt in Bonn in der Rheinaue auf dem Flohmarkt und habe Sachen von mir und einer Freundin verkauft und es hat sich gelohnt freiwillig um 5 h aufzustehen… und erst um 18 h wieder zu Hause zu sein (ein Dank hier an unser Aupair, dass mir freiwillig und gerne und super geholfen hat  – bloß so etwas nicht alleine mache, man braucht schon 4 Hände)
  6. nächste Woche ein Termin im 2.-Hand-Shop in Köln
  7. was der 2.Hand-Shop nicht nimmt will ich vielleicht bei den Kleinanzeigen rein stellen oder vielleicht gebe ich es dann doch noch Rumänien… mal sehen… ich freue mich ja, dass die Sachen ganz sicherlich ankommen!
  8. Kinderkleidung: 1 kleines Kind und einfach viel zu viel Kleidung… auch hier bin ich rege und verteile an höchst unterschiedliche Empfänger
  9. meine Mutter habe ich auch schon angesteckt – die hat fleißig mitgemacht

Fazit: Trennung geht. Aber man muss sich auch schon einen Ruck geben. Manchmal sich sagen: „Du hast so viel, andere freuen sich auch einmal über ein schönes Teil.“

Meine persönliche Schwachstelle: Am Schwersten fällt mir die Trennung bei Röcken: ich habe Angst, dass ich so ein schönes Röckchen nicht mehr wiederfinde…

Ein Titel der neugierig macht : Wie mache ich wohl eine Kleiderdiät?

Ein Titel der neugierig macht : Wie mache ich wohl eine Kleiderdiät?

 Ansonsten: Luft im Kleiderschrank ist wirklich wohltuend fürs Auge & fürs Gemüt. Und so darf ich auch wieder ohne Gewissensbisse über ein neues Teil nachdenken…

Aufruf: Vielleicht habt auch Ihr zu viel im Schrank. Es gibt auch in unserem Land viele Kleiderstuben oder Abgabestellen (2nd-Hand-Shops, Charity-Shops wie z. B. die des Kinderschutzbundes) die gerne gut erhaltene Kleidung aufnehmen.

Think about it! Auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und dem Umgang mit Ressourcen unserer Umwelt.

Wenn Du im Rheinland lebst, vermittle ich auch gerne Deine Kleidung an eine Familie die direkt und eigenständig in Rumänien unter Roma und Sinti sowie bei armen rumänischen Familien  verteilt.

Nächste Etappe: Kleider-Wechsel-Stube in meinem Heim

Ich will einmal zu Hause eine Kleider-Börse für Freundinnen machen. Untereinander sich austauschen bringt doch auch Schwung in den Schrank – und man hat direkt kritische Berater, die (hoffentlich) offen sagen, was einem steht oder auch nicht.

Liebe Grüße aus einem Haushalt mit wieder mehr Platz im Kleiderschrank.

Anna

Aussortiert: Sommermode zum Weitergeben

Aussortiert: Sommermode zum Weitergeben

Familienwerk: Wohntextilien von Vossberg aus Hamburg. Ein kleines feines Unternehmen mit dem Sinn für ausgewählte und bezahlbare Accessoires. Der Katalog 2014 ist da!

Neugierig? Ich auch - jedes Jahr im Herbst aufs Neue...! Der Vossberg-Katalog ist da.

Neugierig? Ich auch  –  jedes Jahr im Herbst aufs Neue…! Der Vossberg-Katalog ist da.

Im Prinzip ist er der einzige Katalog, die einzige Werbung, auf die ich mich richtig freue. Und welche jedesmal mit einer gewissen Neugier meinerseits erwartet wird.

Immer im Herbst kommt der Jahreskatalog des Familienunternehmens Vossberg heraus – und ist für ein ganzes Jahr gültig. Was nerven mich doch andere Unternehmen, die immer wieder den selben Kram alle paar Wochen ohne Sinn für Nachhaltigkeit verschicken. Und dabei bekomme ich bereits nur sehr selektiv Katalog-Post.

Vossberg ist anders. Ob zeitlose Tischwäsche, besondere Zierkissen,  kuschelige Plaids, vielseitige Quilts oder ausgefallene andere Textilien wie Taschen oder Bettwäsche – ich werde immer fündig. Da der Großteil der Kollektionen sehr zeitlos ist und die Qualität mich noch nie enttäuscht hat, stapelt sich so manches Kleinod in meinen Schränken. Und es herrscht rege Betriebsamkeit: Vorhänge haben schon verschieden Plätze in verschiedenen Räumlichkeiten eingenommen und die  Zierkissen machen es ihnen nach. Und als Fan schöner Tischwäsche gibt es permanent einen anderen Look in Küche und Wohnzimmer.

Eingeschränkt: Irgendwann ist er total voll. Aber noch ist ja noch Platz für mehr vorhanden...

Eingeschränkt: Irgendwann ist er total voll. Aber noch ist ja noch Platz für mehr vorhanden…

Eigentlich habe ich bei Vossberg immer nur ein Problem: ich kann mich nie so ganz entscheiden – es gibt so viele schöne Augenweiden. Und preislich top: Kissenbezüge ab ca. 9 EUR und Tischdecken ab ca. 20 EUR (für 1,30 x 1,85 cm). Vorhänge fangen pro Schal bei ca. 28 EUR (135 x 240 cm) an. Natürlich geht es dann gemächlich bergan mit der Qualität und den Preisen. Ein Duponseidenvorhang – die Anschaffung fürs Leben – liegt dann bei 99 EUR pro Schal. Aber sieht auch traumhaft aus und die Qualität ist top.

Gerade auch für Kinder- und Jugendzimmer gibt es hier Sachen, die eben nicht jedes Kind hat. Alles mal jenseits von „blau-gelb“ und trotzdem bezahlbar.

Schöner Schreiben: Auch mein derzeitiger Arbeitsort fürs Bloggen wird von einer Vossberg-Tischdecke geziert.

Schöner Schreiben: Auch mein derzeitiger Arbeitsort fürs Bloggen wird von einer Vossberg-Tischdecke geziert.

Ihr könnt ja einmal ‚reinschauen:  http://www.vossberg.de/. Hergestellt wird in verschiedenen Ländern u. a. Indien und Portugal. Teilweise werden auch die Produktionsschritte erklärt – wie z. B. die Stempeltechnik  von Textilien aus Jaipur.

 

Viel Spaß bei der Schatzsuche. Weihnachten ist ja schon recht bald …

Liebe Grüße

Anna

 

 

 

Die Einricht-Idylle bei Barbara und Daniel: Antik & Vintage – weit weg vom üblichen Möbelhaus-Wahnsinn

 

Willkommen im Antik & Vintage Heim von Barbara und Daniel - Geschmackvoll Einrichten

Willkommen im Antik & Vintage Heim von Barbara und Daniel – Geschmackvoll Einrichten

Barbara und Daniel haben sich einen Wunsch erfüllt: Nach langem Suchen haben sie ein großes Objekt für ihre vielen schönen alten und sonstigen Vintage-Möbel gefunden.

In Nackhausen bei Neunkirchen-Seelscheid  im Bergischen Land hat sich nun ein wahres Mekka für Antik- und Shabby-Look-Freunde ergeben. Alles was die Herzen von Einrichter mit individuellem Wunsch höher schlägen lässt, es gibt Schönes für jedes Budget:

Große alte Refektoriumstische, tolle Weichholzschränke, gemütliche Esstisch-Bank-Arrangements, süße Beistelltische, bezaubernde Fußhöckerchen, witzige Aufbewarungskisten, seltene Regale…. eine riesige Halle erwartet Euch mit vielen kleinen und großen Unikaten.

Hier ticken die Uhren noch anders... und diese hätte ich am Liebsten - für meine Küche...

Hier ticken die Uhren noch anders… und diese hätte ich am Liebsten – für meine Küche…

Daniel hat ein Händchen dafür – zusammen mit seinem sehr erfahren Vater – sehr schöne und seltene Stücke zusammenzutragen. Hier findet man sogar seltene Prachtstücke aus Südfrankreich. Im Shabby-Look gibt es zur Zeit reizende kleine Schränkchen in grau-grün, blau-grau oder tief rot. Alles Originale aus der Provence. Manche mit Fenster. Manche mit Mini-Geländer. Zauberzückend.

hier brauch man Zeit: es gibt so viele Schätze zu entdecken

bring Zeit mit: es gibt so viele Schätze zu entdecken

Für kleinere Geschenke wie Laternen, Windlichter oder antike Deko-Pferde gibt es hier auch viel Auswahl. Es macht viel Spaß hier zu stöbern – denn man entdeckt immer wieder etwas Neues.

Auch wird man immer super freundlich und nett beraten. Dies ist ein wirklich ein bemerkenswert toller  Laden, denn ich ausnahmslos empfehlen kann. Nur an ihrer Homepage müssen sie noch etwas tun, finde ich. Aber klar, der Umzug der es in sich hatte, ein Kleinkind, eine Katze und 2 Hunde, ein Riesengrundstück und noch weitere Aufgaben – da kann so etwas schon auf sich warten lassen. http://www.wohnart-furniture.de/

Man kann hier auch seine alten Schätzchen restaurieren lassen, oder vielleicht zum Kauf anbieten.

Mein Vorschlag: Sonntags im Bergischen Land Wandern gehen – und dann im Anschluss die Prachtstücke besichtigen (von 11h bis 18 h, sonntags kein Verkauf).  Ein vorsichtiges Herantasten an die „größte Auswahl in der Region.“ Vielleicht könnt Ihr anschließend in der von mir bereits vorgestellten Auszeit einkehren?  http://www.auszeit-in-gutmuehle.de/

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag

10.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Montag Ruhetag!

ADRESSE:

wohnART FURNITURE

D. Barth & B. Weissbach GbR

An der Senffabrik 10

53819 Neunkirchen-Seelscheid / Nackhausen

Tel.: 02247 / 4486

Mobil: 0171 /1261208

(für ältere Navis: Bitte „Dellenweg“ eingeben)

 

Ständig gibt es neue Objekte, die einen verlocken und die man sich gerne als Augenweide gefallen lässt

Ständig gibt es neue Objekte, die einen verlocken und die man sich gerne als Augenweide gefallen lässt

 

Weg mit dem Ballast: Mach‘ eine Kleiderdiät und räum den Schrank! (Buchempfehlung)

Ja – auch ich habe eigentlich zu viel im Kleiderschrank.

Es gibt wohl wenige Personen, die von sich sagen könen, sie haben noch nie einen Fehlkauf bei der Kleiderwahl getätigt. Auch selten sind diese Mitmenschen, die behaupten alles was in ihrem Schrank wäre, würde super sitzen und absolut ihrem Stil entsprechen.

Gut – wenn Du so ein Mensch bist, dann „Glückwunsch“ und dann ist der folgende Artikel nichts für Dich. Der Gedanke einer Kleiderdiät innerhalb der eigenen 4 Wände und darüberhinaus ist für die gefühlten anderen 99 % der westeuropäischen Bevölkerung.

Ein Titel der neugierig macht : Wie mache ich wohl eine Kleiderdiät?

Ein Titel der neugierig macht : Wie mache ich wohl eine Kleiderdiät?

Auf dem Untertitel stehen die verheißungsvollen Ansagen:“Nie mehr volle Schränke, Kleiderchaos und Fehlkäufe.Mit Stilberatung und Typbestimmung“ Die Basis der Kleiderdiät (Diät stammt aus dem griechichen „Diata“ und bedeutet „gesunde Lebensweise“):

  • nur 20 % deines Kleiderschrankes brauchst du wirklich
  • 80 % sind überflüssig, veraltet, stehen dir nicht oder passen dir nicht, sitzen nicht gut oder gar alles zusammen. 

Zunächst blickte ich nach dieser Ansicht auf meinen Kleiderschrank und dachte:“Gilt das auch für kleine Schränke?“ Ehrlich, ich habe keinen großen Schrank. Na-ja, klein ist relativ. Aber als ich weiterlas dachte ich, dass es wohl auch für mich an der Zeit ist diesem begrenzten Chaos ein Ende zu machen und auszusortieren.  Zugegeben, der radikale Schnitt ist es bis jetzt noch nicht geworden… aber ich arbeite daran und gebe mir noch etwas Zeit bis nach dem Urlaub, also Anfang September. Hier ein kleiner Auszug aus dem Inhalt des Buches:

  1. erstes leichtes Aussortieren (hier kann ja jede/jeder noch irgendwie mitmachen, finde ich) + Idee „Fototest – was steht mir“
  2. Image-Beratungs-Ansätze mit Farbberatung und Figuroptimierung per Kleidungswahl (klingt auch noch easy)
  3. „Wieso musste es gerade DIESES Teil sein, was ich dann doch nicht anziehe?) psychologische Kriegsführung bei der Kleideranhäufung (auch noch harmos – aber interessant)
  4. Meine persönliche Kleiderpalette: Farben, Stil, Persönlichkeit, Kommunikation durch Kleiderwahl (auch noch machbar)
  5. Sinnvolles Loslassen (seufz, seufz, seufz): Gaderobentiefgang, Kleidertagebuch & loslassen auf emotionaler Ebene (oh ja, hier wird es schon etwas weniger spaßig)
  6. Gaderobenmanagement – der Alltag und besondere Anlässe (durchaus sinnvoll und logisch) mit dem mathematischen „Pareto-Prinzip der 20/80-Regel (jetzt muss man Standhaftigkeit zeigen) und das leidige Thema „Kleiderbudget“ (tief durchatmen)
  7. weitere Ideen: Wunschlisten, richtige Begleitung beim Shoppen, Recycling-Empfehlungen und Secondhandtipss sowie das „Visualisieren üben“ ….
schöne Ordnung im Kleiderschrank - vielleicht nur bei mir ein Thema??

schöne Ordnung im Kleiderschrank – vielleicht nur bei mir ein Thema??

Was soll ich sagen? Das Buch ist wirklich empfehlenswert. Wieso?

  • – es macht Spaß mal wieder eine Grundordnung in die persönliche Kleiderwelt  zu bringen

– es tut gut loszulassen von „alten Zöpfen“, danach kann man sich auch etwas beglückwünschen

– man fühlt sich doch einfach besser, wenn man weiß: ich trage, was mir steht, zu meinem Typ passt und auch für meine Figur unschädlich ist

und darüber informiert das Buch ungezwungen und locker lesbar.

Auch finde ich klasse, dass mit Fotos von „normalen“ Frauen die Beispiele gegeben werden – allen Alters und ohne „Model-Allüren“. Also ziemlich realistisch. Vielleicht kann man zum Thema „Typberatung“ noch ein anderes Buch lesen, hier ist das schon recht knapp behandelt. Pragmatisch eben…

Außerdem finde ich, dass auf der Welt und auch gerade in Ost-Europa sich noch viele Leute freuen über gute getragene Kleidung freuen. Deswegen gebe ich gerne Kleidung nach Rumänien über die liebe Helga Kenzel (s. Artikel Lotta-Holgerson), welche mit ihrer Mutter sogar selbst die Kleidung dort verteilt. Frag‘ doch einmal in Deiner Kirchengemeinde nach Abgabestellen.

Ich lass‘ Euch wissen, wie es mir mit meiner „Aufräumaktion Kleiderschrank“ ergangen ist – nur lasst mir etwas Zeit… okay??

Liebe Grüße – Anna

Aktuelle Ideen dazu gibt es im Internet unter www.kleiderdiaet.de oder als Buch eben für 17,99 EUR / Hardcover, 127 Seiten.

und wie immer : bitte im örtlichen Buchhandel bestellen – ist sicher schon am nächsten Tag abholbereit – und nicht im Internet! merci

oder leih dir das Buch in der Bücherei (geht auch über die Fernleihe)…

Sommer-Stimmung : lesen & sich Ideen holen

Sommer-Stimmung : lesen & sich Ideen holen